ZU UNSERER GESCHICHTE

Geschichte des Bürgervereins Sutthausen

In der Geschichte Osnabrücks ist der BV noch relativ jung. Im Anschluss an die damals vorzeitige freiwillige Eingemeindung Sutthausens in die Stadt Osnabrück im Jahre 1970 wurde beschlossen, dass es bis 1976 einen Ortsrat geben solle. Deshalb verstärkten sich Überlegungen, auch anschließend ein Sutthauser ,, Sprachrohr" zu haben, um gegenüber der Stadt wirkungsvoll auf Sutthauser Probleme und Wünsche hinweisen zu können. So kam es im Januar 1974 (Eintragung als e.V. im Mai 1974) unter Aufsicht von RA u. und Notar Heinz Blaser zur Gründung des Vereins mit Aufstellung einer Satzung, bei der zum Teil Formulierungen aus den Satzungen der BV Schinkel und Voxtrup übernommen wurden. Die offiziellen Gründer waren:

Friedrich Hardekopf ( letzter Bürgermeister von Holzhausen), Karl Meißner, Hans-Joachim Lawrenz, Bernhard Grimsel, Theodor Möller, Walter Knüppe und Rupert Niemeyer.

Aus dieser Gruppe bildete sich mit Ausnahme von F. Hardekopf u. K. Meißner der ehrenamtliche Vorstand, der in der  Mitgliederversammlung im Febr. 1974 erweitert wurde mit den Damen Else Kampe u. Bärbel Dütemeyer sowie den Herren  Koch,  Bredemann  u. Worpenberg .

Den Vorsitz führte H. J. Lawrenz bis zu seinem Tod im Jahre 1996.
Die Satzung von 1974 besteht bis heute unverändert fort. Es heißt dort u. a. :

„Zweck des Vereins ist die Pflege des Zusammenhaltes der Bürger des Stadtteils Osnabrück-Sutthausen, sowie die Förderung aller kommunalen und kulturellen Belange des Stadtteils. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. Er verfolgt keinerlei wirtschaftliche Zwecke. Er ist gemeinnützig.“

Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig. Im August 1974:  100, März 1977: 150.
Heute sind es ca. 380. An einer Mitgliederversammlung im Januar 1976 mit u.a. dem damaligen Oberbürgermeister Ernst Weber nahmen 104 Personen teil!

Über viele Jahre haben kommunale Themen und Fragen den Schwerpunkt der Vorstandsarbeit gebildet. Obwohl der Ortsrat bekanntlich bis 2006 bestehen blieb, gab es für unseren kleinen Stadtteil nach der Eingemeindung sehr viele Wünsche, die teils zusammen bzw.  in Abstimmung mit dem Ortsrat oder auch separat bei der Stadt vertreten oder eingefordert werden mussten.

Es gab aber auch andere Aktivitäten wie Bürgergänge, Sommerfeste, Weinfeste, Beteiligung an der 850 Jahr-Feier-Sutthausens in 1997, Busreisen nach Kärnten
zur Osnabrücker Hütte in 1993 u. 2002.

Die Schaffung des Verbindungsweges vo der Schlosskapelle zur von-Korff-Allee ist vom BV initiiert worden.

Unter der Leitung des heutigen Vorsitzenden, Fr. H. Petersmann, der im April 1998 erstmalig gewählt wurde, seien zur ,,Pflege des Zusammenhalts" in Sutthausen genannt:

Sutthauser Mahlzeit (dicke Bohnen mit Speck) seit 2000 mit verschiedenen Themen.
Inzwischen also 20 x !
Weihnachtsmarkt seit 2001 zur Unterstützung von Sutthauser Einrichtungen.
Seifenkistenrennen - Drachenfest - Sommerfest - Frühstück in der Schule im Marienheim -
Konzerte - die jetzt 3 x durchgeführten Jazz- Frühschoppen können zur Tradition werden. - div. Besichtigungen
wie zuletzt eine Privatbrauerei in Detmold od. Werksbesichtigung der Georgsmarienhütte.
2 Info-Fahrten auf Einladung von Abgeordneten zum Landtag in Hannover runden das Bild ab.

Die Unterstützung der Maßnahmen zur Um-und Neugestaltung des Schlossparks beim Gut Sutthausen- besonders nach den
Sturm- und Flutschäden in 2007-bis hin zur Ausgestaltung des Parks mit Werken namhafter Künstler waren zusätzliche
Initiativen und Aktivitäten des BV in den letzten Jahren, die weit über die Grenzen des Ortsteils hinaus Aufmerksamkeit hervorgerufen haben.
Erwähnt werden muß auch ein Symposium im September/Oktober 2011, bei dem 3 Steinbildhauer beim Gut Sutthausen
über 3  Wochen vor Ort an ihren Werken gearbeitet haben.

Nov. 2019