Über Uns

Seit dem Jahr 1974 engagieren sich Vorstand und Mitglieder des Bürgervereins Sutthausen e.V. für die Belange der weit über 4.500 Bürgerinnen und Bürger in diesem Osnabrücker Stadtteil, der in den vergangenen Jahrzehnten und immer noch stetig eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Als beschauliches, angenehmes Wohngebiet, als Ausflugsziel für zahlreiche Gäste aus nah und fern, als Quelle für historisch Interessierte ebenso wie als reizvolles Ansiedlungsgebiet für Handel und Gewerbe bietet Sutthausen für den Bürgerverein ein reiches Betätigungsfeld, um seinen in der Satzung selbst gesteckten Zielen – die Pflege des Zusammenhaltes der Bürger sowie die Förderung aller kommunalen und kulturellen Belange des Stadtteils – gerecht zu werden.

Die zahlreichen Aktivitäten des Bürgervereins finden jedoch nicht im Verborgenen statt, sondern wurden von Beginn an nahezu vollständig medial begleitet. Beim Stöbern in den Presseberichten aus den vergangenen Jahren bis heute kann der Interessierte auf unserer Homepage einen immer wieder aktualisierten Einblick in all das gewinnen, was das Leben in der hiesigen Gemeinschaft ausmacht. Dabei ist dem Bürgerverein die Einbeziehung aller hier lebenden und arbeitenden Generationen ein großes Anliegen, zu dessen Verwirklichung jede Sutthauserin und jeder Sutthauser herzlich eingeladen ist.

Geschichte

In der Geschichte Osnabrücks ist der BV noch relativ jung. Im Anschluss an die damals vorzeitige freiwillige Eingemeindung Sutthausens in die Stadt Osnabrück im Jahre 1970 wurde beschlossen, dass es bis 1976 einen Ortsrat geben solle. Deshalb verstärkten sich Überlegungen, auch anschließend ein Sutthauser ,, Sprachrohr“ zu haben, um gegenüber der Stadt wirkungsvoll auf Sutthauser Probleme und Wünsche hinweisen zu können. So kam es im Januar 1974 (Eintragung als e.V. im Mai 1974) unter Aufsicht von RA u. und Notar Heinz Blaser zur Gründung des Vereins mit Aufstellung einer Satzung, bei der zum Teil Formulierungen aus den Satzungen der BV Schinkel und Voxtrup übernommen wurden. Die offiziellen Gründer waren:

Friedrich Hardekopf ( letzter Bürgermeister von Holzhausen), Karl Meißner, Hans-Joachim Lawrenz, Bernhard Grimsel, Theodor Möller, Walter Knüppe und Rupert Niemeyer.

Aus dieser Gruppe bildete sich mit Ausnahme von F. Hardekopf u. K. Meißner der ehrenamtliche Vorstand, der in der Mitgliederversammlung im Februar 1974 erweitert wurde mit den Damen Else Kampe u. Bärbel Dütemeyer sowie den Herren Koch, Bredemann u. Worpenberg.

Den Vorsitz führte H. J. Lawrenz bis zu seinem Tod im Jahre 1996.
Die Satzung von 1974 besteht bis heute unverändert fort. Es heißt dort u. a. :

„Zweck des Vereins ist die Pflege des Zusammenhaltes der Bürger des Stadtteils Osnabrück-Sutthausen, sowie die Förderung aller kommunalen und kulturellen Belange des Stadtteils. Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell. Er verfolgt keinerlei wirtschaftliche Zwecke. Er ist gemeinnützig.“

H. J. Lawrenz

Die Zahl der Mitglieder wuchs stetig. Im August 1974: 100, März 1977: 150.
Heute sind es ca. 380. An einer Mitgliederversammlung im Januar 1976 mit u.a. dem damaligen Oberbürgermeister Ernst Weber nahmen 104 Personen teil!

Über viele Jahre haben kommunale Themen und Fragen den Schwerpunkt der Vorstandsarbeit gebildet. Obwohl der Ortsrat bekanntlich bis 2006 bestehen blieb, gab es für unseren kleinen Stadtteil nach der Eingemeindung sehr viele Wünsche, die teils zusammen bzw. in Abstimmung mit dem Ortsrat oder auch separat bei der Stadt vertreten oder eingefordert werden mussten.

Es gab aber auch andere Aktivitäten wie Bürgergänge, Sommerfeste, Weinfeste, Beteiligung an der 850 Jahr-Feier-Sutthausens in 1997, Busreisen nach Kärnten zur Osnabrücker Hütte in 1993 und 2002.

Die Schaffung des Verbindungsweges von der Schlosskapelle zur von-Korff-Allee ist vom BV initiiert worden.

Unter der Leitung des heutigen Vorsitzenden, Fr. H. Petersmann, der im April 1998 erstmalig gewählt wurde, seien zur ,,Pflege des Zusammenhalts“ in Sutthausen genannt:

  • Sutthauser Mahlzeit (dicke Bohnen mit Speck) seit 2000 mit verschiedenen Themen. Inzwischen also 20 x !
  • Weihnachtsmarkt seit 2001 zur Unterstützung von Sutthauser Einrichtungen.
  • Seifenkistenrennen – Drachenfest – Sommerfest – Frühstück in der Schule im Marienheim –
  • Konzerte – die jetzt 3 x durchgeführten Jazz- Frühschoppen können zur Tradition werden. – div. Besichtigungen wie zuletzt eine Privatbrauerei in Detmold od. Werksbesichtigung der Georgsmarienhütte.
  • 2 Info-Fahrten auf Einladung von Abgeordneten zum Landtag in Hannover runden das Bild ab.

Die Unterstützung der Maßnahmen zur Um-und Neugestaltung des Schlossparks beim Gut Sutthausen- besonders nach den Sturm- und Flutschäden in 2007-bis hin zur Ausgestaltung des Parks mit Werken namhafter Künstler waren zusätzliche Initiativen und Aktivitäten des BV in den letzten Jahren, die weit über die Grenzen des Ortsteils hinaus Aufmerksamkeit hervorgerufen haben.
Erwähnt werden muss auch ein Symposium im September/Oktober 2011, bei dem drei Steinbildhauer beim Gut Sutthausen über drei Wochen vor Ort an ihren Werken gearbeitet haben.